Gesundheit

4 Wege ein gestresstes Kind zu beruhigen

Der Alltag von Kindern wird stressiger. Zeit- und Leistungsdruck nehmen seit Jahren deutlich zu. Kinder können die Belastung noch nicht mit Worten kommunizieren, daher äußert sich Stress in ihrem Verhalten. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie Sie Stress bei Ihrem Kind erkennen und mit welchen 4 Möglichkeiten Sie Ihr Kind beruhigen.

Ursachen für Stress bei Kindern

Die offensichtlichste Stressquelle ist ein vollgepackter Terminkalender des Kindes. Es besucht die Schule und erledigt anschließend die Hausaufgaben. Danach stehen häufig Aktivitäten in Sportvereinen, der Musikschule oder bei anderen Veranstaltungen an. Manche Kinder müssen außerdem Verpflichtungen im Haushalt übernehmen. Zusätzlich kommen versteckte Stressfaktoren hinzu. Hierbei handelt es sich um Schlafmangel, hohen Medienkonsum und eine falsche Ernährung mit viel Zucker.

Kinder reagieren unterschiedlich auf Stress

Um bei Ihrem Kind mögliche Reaktionen auf Stress zu erkennen, achten Sie auf folgende Merkmale, die einzeln oder in Kombinationen auftreten können:

  • Ihr Kind zieht sich verstärkt zurück.
  • Müdigkeit und Abgeschlagenheit sind Ihrem Kind immer häufiger deutlich anzusehen.
  • Ihr Kind reagiert überreizt, trotzig oder aggressiv.
  • Konflikte ufern aus. Ihr Kind reagiert teilweise mit Gewalt gegenüber anderen Kindern.
  • Anfälligkeiten für Infekte, Kopf- und Bauchschmerzen häufen sich.
  • Ihr Kind ist unkonzentriert und impulsgesteuert.
  • Auf Sie wirkt Ihr Kind traurig oder sogar depressiv.
  • Schulnoten verschlechtern sich.
  • Ihr Kind versucht Aktivitäten zu umgehen oder schwänzt die Schule.

Auf diesen 4 Wegen beruhigen Sie Ihr Kind

Wenn Sie erkannt haben, dass Ihr Kind gestresst ist und dass negative Verhaltensweisen darauf zurückzuführen sind, können Sie bewusster mit der Situation umgehen. Sie zeigen Ihrem Kind dadurch, dass Sie es verstehen und ihm helfen. Mit den folgenden Möglichkeiten beenden Sie den Dauerstress und beruhigen dadurch Ihr Kind. Auch Ihre Eltern-Kind-Beziehung wird dadurch verbessert.

1. Schaffen Sie Grundvoraussetzungen, um im Alltag energiegeladen zu bleiben

Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung und eine ausreichende Flüssigkeitsversorgung. Dadurch erhält Ihr Kind alle notwendigen Vitamine und Mineralstoffe. Es fühlt sich länger fit. Mit zuckerarmen Lebensmitteln steigt der Blutzuckerspiegel nicht so schnell und stark an, wodurch Ihr Kind weniger überdreht oder nervös wird. Auch ausreichender und störungsarmer Schlaf macht Ihr Kind fit. Lassen Sie es mindestens zwei Stunden vor dem Zubettgehen keine Medien mehr nutzen. Das ausgestrahlte künstliche Licht hält das Gehirn des Kindes sonst besonders aktiv, so dass es nicht zur Ruhe kommen kann. Lesen Sie stattdessen beruhigende Geschichten vor oder reden Sie mit Ihrem Kind über Dinge, die es Ihnen gerne erzählen möchte.

2. Entschleunigen Sie den Alltag

Schaffen Sie im Terminplan des Kindes bewusste Zeiten, in denen es keinen Verpflichtungen nachkommen muss. Streichen Sie dazu eventuell einen Kurs des Kindes. Lassen Sie Ihr Kind so oft wie möglich die freie Natur erleben. Machen Sie Spaziergänge im Wald oder Fahrradtouren mit Pausen. Der Wald hat eine besonders beruhigende Wirkung auf Menschen und wird von vielen Ärzten empfohlen, um Stress entgegenzuwirken.

3. Beenden Sie Leistungsdruck

Zeigen Sie Ihrem Kind, dass Sie Ihre Liebe nicht von seinen Leistungen abhängig machen. Natürlich wünschen Sie Ihrem Kind gute Noten und Erfolge, aber es muss nicht überall der oder die Beste sein.

4. Entspannung

Machen Sie mit Ihrem Kind Entspannungsübungen. Erlernen Sie entspannende Atemtechniken und Yogaübungen. Inspirationen finden Sie unter https://magazin.sofatutor.com/eltern/2014/02/28/5-entspannungsubungen-fur-kinder/

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