Haus

Ist Ihr Zuhause ein leichtes Ziel für Einbrecher?

In der Urlaubszeit sind auch vermehrt wieder Einbrecher unterwegs. Die Kriminellen haben es vor allem auf Häuser abgesehen, die schlecht gesichert sind. Wie Sie Schwachstellen an Haus und Hof erkennen und diese beheben.

Die Zahl der Einbrüche hat zwar abgenommen. Doch gerade in der Urlaubszeit sind wieder viele Kriminelle unterwegs, die sich scheinbar leichte Ziele suchen. Ein wenig Vorbereitung genügt meist, um die Verbrecher abzuhalten.

Kellerfenster sind besonders leicht geknackt. Bringen Sie hier neue Schlösser oder einen Bewegungsmelder an, der das Grundstück beleuchtet. Noch besser ist allerdings ein Sensor, der bei Aktivierung einen Ton auslöst. Wenn der Einbrecher das Gefühl hat, beobachtet zu werden, lässt er meist vom Objekt ab.
Weitere Risikofaktoren sind Büsche oder Hecken, die den Blick auf Türen und Fenster verbergen. Diese bieten nicht nur den Bewohnern Sichtschutz, sondern auch den Dieben. Spezielle Lampen imitieren das Flimmern eines Fernsehers. Zusätzliche Absicherung bietet eine gezielte Vorbereitung vor der Abreise in den Urlaub.

Vorkehrungen vor der Abreise

Einbrecher benötigen nur wenige Sekunden, um Fenster und Türen zu öffnen. Die richtige Sicherheitstechnik bietet zwar Schutz, ist jedoch keine Garantie. Vor allem, wenn dann noch Fehler bei der Absicherung gemacht werden, besteht ein erhöhtes Einbruchrisiko.

Wer täglich in die Wohnung zurückkehrt, muss meist keine Angst vor einem Einbruch haben. Die meisten Kriminellen spähen ein Objekt zumindest ein bis zwei Tage aus, bevor sie zuschlagen. Wer in den Urlaub fährt, sollte die notwendigen Vorkehrungsmaßnahmen treffen. Stehen Mülltonnen unter dem Balkon? Gibt es in der Nähe eine Leiter, die als Einstiegshilfe genutzt werden kann? Versetzen Sie sich in den Dieb hinein, um die Risiken zu erkennen.

Nicht zuletzt sollte man auf sozialen Medien vorsichtig sein. Wer hier angibt, dass er in den Urlaub fährt, lädt Einbrecher praktisch ein. Auch Abwesenheitsnotizen auf dem Briefkasten sind ein No-Go.

Auch das Wohnumfeld beobachten

Schlecht gesicherte Tore, eine Mülltonne, die strategisch ungeschickt unter dem Balkon platziert ist: Ein Rundgang um das Haus zeigt die offensichtlichen Schwachstellen bereits auf. Machen Sie einen gründlichen Check und schreiben Sie alle Sicherheitsrisiken auf. Etwaige Schwachstellen gilt es nach Möglichkeit sofort zu schließen. Für alles andere ist der Fachmann zuständig.

Wer in den Urlaub fährt, sollte den Nachbarn bitten, täglich einmal ins Haus zu gehen. Das genügt meist, um etwaige Einbrecher, die das Haus beobachten, abzuschrecken. Auch eine Überwachungskamera oder eine helle Beleuchtung verbessern die Sicherheit schon erheblich.

Bei Wertgegenständen besonders gut aufpassen

In Ihrem Haus befinden sich Wertgegenstände? Dann sollte in jedem Fall ein Fachmann hinzugezogen werden. Der Sicherheitsexperte kann die Situation vor Ort bewerten und eventuelle Risiken aufzeigen. Dann kann gezielt eine geeignete Sicherheitstechnik installiert werden. Auch ein persönliches Gespräch bei der polizeilichen Beratungsstelle bietet sich an. Hier ist oftmals sogar eine kostenlose Beratung möglich.

Auch wenn es makaber klingt: Ein Haus muss immer nur etwas sicherer sein als das Nachbarhaus. Diebe gehen immer den Weg des geringsten Widerstandes und brechen dort ein, wo es sich anbietet. Wenn Sie die genannten Maßnahmen durchführen, sind Sie vor ungebetenen Gästen sicher.

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