Finanzen

So sichern Sie sich vor der kommenden Finanzkrise ab

Haben Sie Angst vor der nächsten Finanzkrise? Diese findet Prognosen zufolge ohnehin alle zehn Jahre auf den globalen Märkten statt. Seit der letzten Finanzkrise sind genau zehn Jahre vergangen. Nun stellt sich jeder die Frage, wie es jetzt weitergeht. Inwiefern ist das Weltfinanzsystem auf den Abschwung vorbereitet?

Vielleicht stellen Sie sich auch die Frage, ob die nächste Finanzkrise Ihre Rente ruiniert oder ob der Wert Ihres Hauses sinkt. Eventuell sind Sie auch von einer Welle an Entlassungen betroffen oder es kommt noch schlimmer. Sogar die größten Investment Häuser sind pessimistisch auf das Jahr 2019 und 2020 eingestimmt.

USA, China und die Schweiz

In den letzten zehn Jahren haben die Zentralbanken einen absoluten Trend bei Immobilienpreisen und Aktienwerten ausgelöst und erzielt. Die Zinssätze wurden gesenkt und das Finanzsystem wurde quasi mit kostenlosem Geld gespeist.

Diese quantitative Auflockerung hat aber im wahrsten Sinne des Wortes Ihren Preis. Noch nie zuvor waren die Schulden so hoch wie gerade jetzt. Der Handelskrieg zwischen Nordamerika und China dauert an und vieles gerät ins Wanken. Die Finanzkrise 2019-2020 wird wahrscheinlich die Schweiz nicht stark treffen.

Ihre Altersvorsorge

Haben Sie auch eine Altersvorsorge, die an der Börse notiert? Bei den meisten Anlagen haben Sie die Wahl, zwischen Anleihe und Aktie zu wechseln. Wenn es gar nicht mehr funktionieren sollte, können Sie alles in Bareinlagen umsetzen. Am besten erkundigen Sie sich entsprechend.

Wie sichern Sie Ihre Pensionskasse ab? Wenn Sie bereits zur älteren Generation gehören und um die 60 Jahre sind, haben Sie keine Zeit mehr, um das Geld wieder zurück zu verdienen. Sofern Sie das Risiko reduzieren wollen und stärker auf Anleihen hinarbeiten möchten, macht es Sinn, die Aktien entsprechend im Hintergrund zu haben.

Wenn Sie bereits im mittleren Alter sind, besteht Ihre Pensionskassen höchstwahrscheinlich zu 60 % das Aktien und zu ca. 40 % aus Anleihen. Schützen Sie sich und gehen Sie in Richtung Bargeld, bzw. Anleihen. Eventuell halten Sie sich die Option frei, später alles wieder in Aktien umzuwandeln, wenn die Aussichten besser erscheinen. Viele tun das nicht und verlieren viel Geld bei solchen Marktbewegungen. Beachten Sie immer den Aufwärtstrend, bzw. Abwärtstrend.

Niemand kann die Bewegungen auf dem Markt und in der Wirtschaft vorhersehen. Die meisten Anleger entscheiden sich für ein ausgewogenes Portfolio, damit das Risiko möglichst reduziert und gesenkt bleibt. Die Ersparnisse verteilen die meisten Leute auf Anleihen, Aktien und andere Anlageklassen.

Auch die größten können scheitern

Bei der letzten Finanzkrise haben alle erfahren, dass auch die größten Banken scheitern können. Eventuell steht es Ihnen frei, die Hypothek neu auszuhandeln, wenn es um Immobilien und Finanzierungen gehend. Höchstwahrscheinlich werden die Zinsen für Hypotheken in einer neuen Finanzkrise nicht stark ansteigen.

Überall sind die Zinsen noch sehr niedrig und 5-Jahresverträge schauen sehr attraktiv aus. Dies bietet Ihnen eine monatliche Absicherung bezüglich der Rückzahlungen.

Billiges Geld verursacht Probleme

Grundsätzlich entsteht immer wieder dasselbe Problem, wenn billiges Geld zu Spekulationen führt. Aus diesen Spekulationen folgen Vermögensblasen. Die Erhöhung der Liquidität wird durch billige Schulden verursacht. Das wiederum führt zu einem Anstieg der Vermögenspreise. Die Menschen fühlen sich dazu veranlasst, mehr Geld aufzunehmen und mehr Vermögenswerte zu höheren Preisen anzugreifen. Das bedeutet, dass einerseits die Verschuldung und andererseits die Vermögensmasse Hand in Hand gehen.

Eine weitere, tickende Zeitbombe sind die Einkaufsprogramme für Staatsanleihen der Zentralbank. Es ist nie gut, wenn Geld aus dem Nichts geschaffen wird, damit die Regierung mit teuren Anleihen finanziert werden kann, welche oft sogar eine negative Rendite bringen.

Jeder Zyklus hat sein Ende

Bedenken Sie, dass die Wirtschaft immer im Zyklus bleibt und das wird sich auch nie ändern. Das bedeutet, dass Sie sich auf den nächsten finanziellen Zusammenbruch einstellen können. Eine Rezension ist also unumgänglich und wird stattfinden.

Im Moment ist die Endphase des Konjunkturzyklus. Deshalb macht es für Sie Sinn, das Risiko zu verringern und die Liquidität von Ihrem Portfolio zu erhöhen. Wenn Sie investieren wollen, sollten Sie nichts ausleihen.

Was können Sie tun?

Bleiben Sie besonders sorgfältig, wenn Sie Aktien anlegen. Die Unternehmen, welche Sie ins Auge fassen sollten sehr solide Geschäftsmodelle darstellen, der Verschuldungsgrad sollte niedrig sein. Bargeld ist immer noch das höchste Gut. Für das Geschäft ist das Bargeld immer genau dasselbe, wie Sauerstoff für einen Menschen.

Wenden Sie sich an Mineralien, Wasser und Industrierohstoffe, denn die Preise reagieren nur sehr langsam oder gar nicht. Einen Teil Ihres Vermögens sollten Sie eventuell in Edelmetalle, wie zum Beispiel Gold investieren. Vielleicht wissen Sie nicht, dass Investoren aus den am Rande der Rezession stehenden Ländern nach schnellen Möglichkeiten suchen, um in die Schweiz zu investieren.

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